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Eifeler Zeitung, Jutta Geese und Michael Grobusch

Entscheidung fällt in der Stichwahl

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Städteregionsrat: CDU-Kandidat Tim Grüttemeier liegt im ersten Wahlgang klar vor Daniela Jansen (SPD). Für die absolute Mehrheit reicht es nicht. Sieg in neun von zehn Kommunen.

Aachen Die Entscheidung über die Nachfolge von Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU) wird in der Stichwahl am 18. November fallen. Im ersten Wahlgang lag der CDU-Kandidat Tim Grüttemeier am Sonntag mit 39,2 Prozent zwar klar in Front, war von der erforderlichen absoluten Mehrheit aber dennoch weit entfernt. Daniela Jansen von der SPD kam auf 27,8 Prozent. Auf Platz 3 rangiert Oliver Krischer. Allerdings hatte der Grünen-Bundestagsabgeordnete aus Düren, auf den 21,2 Prozent der Stimmen entfielen, keine ernsthafte Chance, die beiden von Beginn der Auszählung an Führenden zu gefährden.

Das beste Ergebnis erzielte Grüttemeier in seiner Heimatstadt Stolberg, wo 55,8 Prozent der Wähler für den CDU-Kandidaten stimmten. Sogar in Aachen lag der Stolberger Bürgermeister mit 33,1 Prozent vorne, für die Aachenerin Jansen reichte es hier bei 26,2 Prozent lediglich für Rang 3. Insgesamt konnte sich der CDU-Kandidat in neun der zehn Kommunen, die zur Städteregion gehören, durchsetzen. Nur in Alsdorf hatte Daniela Jansen am Ende mit 35,1 Prozent (Grüttemeier 34,47) die Nase vorne.

 

Gratulation nach dem ersten Wahlgang: Daniela Jansen will am 18. November allerdings noch einmal versuchen, Tim Grüttemeier zu besiegen. Foto: DM-PRESS

Auf Platz 4 des Gesamtergebnisses landete Markus Matzerath von der AfD (6,8 Prozent), deutlich abgeschlagen sind Albert Borchardt (Die Linke/3,3) und Marcel Foré (ÖDP/1,5). Gering war die Wahlbeteiligung: Lediglich 35,3 Prozent der gut 440 000 Wahlberechtigten machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch.

„Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, erklärte Tim Grüttmeier. „Jetzt gilt es, den Menschen die Bedeutung der Stichwahl zu vermitteln.“ Auch Daniela Jansen wertete das eigene Abschneiden positiv: „Ich bin sehr froh, dass ich von so vielen Menschen das Vertrauen erhalten habe.“ Sie werde nun „dort noch einmal besonders kämpfen,wo wir die Wähler noch nicht so gut erreicht haben.“

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