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Monschauer Wochenspiegel, Thomas Förster

„Gemeinde Simmerath ist Dein Lebenswerk“

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Karl-Heinz Hermanns als Bürgermeister verabschiedet

Simmerath. „Es gibt große Karrieren, die aber keine Spuren hinterlassen. Du hast viele Erfolg vorzuweisen, die Gemeinde Simmerath ist Dein Lebenswerk.“ Größten Respekt und Anerkennung für den scheidenden Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sprach dessen Nachfolger Bernd Goffart bei der Verabschiedung aus.

„Ich habe auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Rat und ein fachlich bestens aufgestelltes Verwaltungs-Team, das sehr engagiert war, bauen können“, zeigt sich Karl-Heinz Hermanns dankbar. Er selbst war sein ganzes Berufsleben lang für die Gemeinde Simmerath tätig, seit 1999 in verantwortlicher Position als Beigeordneter und eben elf Jahre als Bürgermeister.

„Natürlich ist man nicht immer ein Meinung, das ist in der Politik so und auch im Rathaus“, gesteht Hermanns. Und doch sei es immer vertrauensvoll und der Sache dienlich zugegangen.

Mit einigen Anekdoten sorgte der Personalratsvorsitzende André Koll für heitere Stimmung im Sitzungssaal. Pünktlichkeit und korrektes, zügiges Arbeiten seien Hermanns immer wichtig gewesen – das penible Korrigieren jeder Vorlage habe so manchen Mitarbeiter aber auch zur Verzweiflung gebracht.

„Du warst immer ein Verwaltungsfachmann und hast als Bürgermeister auch bewiesen, dass Du politisches Verständnis hast und bürgernah sein kannst“, lobte Bernd Goffart. Er wisse das Rathaus bestens vorbereitet und sei sich eines erfahrenen Beraters sicher, der nun im Städteregionstag ein starkes Wort für die Eifel einlegen wird.

Die Fraktionsspitze von CDU und SPD, Ralph Löhr und Gregor Harzheim, dankten stellvertretend für die politischen Mandatsträger für die gute Zusammenarbeit und wünschten eine schöne Zeit im Un-Ruhestand.

Hermanns dankte speziell seiner Frau Annelie, die immer wieder – privat und beruflich – zurückstecken musste und stets ein starker Rückhalt gewesen sei. Mit ihr, der Familie und besonders der Enkeltochter wolle er mehr Zeit verbringen, aber auch radeln, verreisen und seiner Dozententätigkeit beim Studieninstitut für kommunale Verwaltung nachgehen.

Er freue sich darauf, nicht mehr ständig auf den Terminkalender zu schauen. Aber wenn dieser leer sei, sei es eben auch nicht seine Sache…

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