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SPD Rollesbroich will grundlegende Dinge auf den Weg bringen

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v. l. sitzend: Wilfried Dieck, Norbert Brewer, Alina Offermann, Gregor Harzheim, Marc Topp, Richard Breuer, v.l. stehend Manfred Sawallich, Gaby Keutgen-Bartosch, Gabi Offermann, Franz-Josef Hammelstein (Foto: K.-H. Hoffmann)
v. l. sitzend: Winfried Dieck, Norbert Brewer, Alina Offermann, Gregor Harzheim, Marc Topp, Richard Breuer, v.l. stehend Manfred Sawallich, Gaby Keutgen-Bartosch, Gabi Offermann, Franz-Josef Hammelstein (Foto: K.-H. Hoffmann)

SPD informiert über Neues in Rollesbroich . Ortsvorsteher Marc Topp und Fraktionsvorsitzender Gregor Harzheim beziehen Position.

Rollesbroich/Simmerath. Sofern einer der zehn anwesenden Simmerather Sozialdemokraten vor dem Termin tatsächlich nicht alles über Rollesbroich wusste, so war er danach durch Ortsvorsteher Marc Topp auf den neuesten Stand gebracht.

„Im Ort wird 2016 viel passieren. Grundlegende Dinge werden auf den Weg gebracht“, sagte Topp beim Pressetermin der SPD in der alten Schule in Rollesbroich und referierte hiernach 75 Minuten zu aktuellen Themen.

Das Auditorium konnte sich auf jeden Fall sehen lassen, da nahezu die gesamte Simmerather Politprominenz anwesend war. Neben der seit gut vier Monaten im Amt befindlichen Vorsitzenden Alina Offermann lauschten sowohl Fraktionsvorsitzender Gregor Harzheim, der stellvertretende Bürgermeister Norbert Brewer, Gabi Offermann (Fraktionsgeschäftsführerin) als auch Ratsherr Manfred Sawallich und Lammersdorfs Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein den Ausführungen von Topp.

Dieser sprach zunächst die Probleme des Ortes an: Mit dem Lebensmittelgeschäft und der Gaststätte seien zwei wichtige Anlaufpunkte nach der Schließung verschwunden. Leider werde das Geschäft geschlossen bleiben.

So hätte beispielsweise die Kontaktaufnahme zu einigen größeren Bäckereien nicht zum Erfolg geführt. Positives sei auch noch nicht für die Gaststätte zu vermelden, wo Ende Oktober der Zapfhahn versiegte. Hier erfolge die Vermarktung durch eine Immobilienfirma.

Wie Topp weiter ausführte, wird Rollesbroich bei der Breitbandversorgung in diesem Jahr vor einem Quantensprung stehen. „Die Kooperationsverträge sind unterschrieben, und ich rechne damit, dass im zweiten Halbjahr mit den Bauarbeiten begonnen wird“, sagte er. Einschließlich des Gewerbegebietes werde Rollesbroich nach Abschluss der Maßnahme schnelles Internet von 25 Megabit pro Sekunde bekommen.

Das neue Feuerwehrgerätehaus nehme auch langsam Gestalt an. Laut Topp wurde die Baugenehmigung auf den Weg gebracht und die Ausschreibungen sollten im Sommer erfolgen. Topp: „Ich gehe davon aus, dass mit dem Bau in diesem Jahr begonnen wird.“

Problematisch sei momentan der Standort der Bushaltestelle. Hier habe jedoch die Gemeinde zugesagt, eine Übergangslösung zu finden. Zum Baugebiet Schladt sollen mit den Eigentümern weitere Gespräche erfolgen. Marc Topp drückte jedoch die Hoffnung aus, dass dort in diesem Jahr der erste Spatenstich erfolgen wird.

Fraktionsvorsitzender Gregor Harzheim ging in seinen Ausführungen zunächst auf die Rolle der SPD in Simmerath ein und hob hervor, dass man sicher im Gemeinderat die einzige Opposition sei. Süffisant merkte er dazu an: „Da gab es auch noch die Grünen. Aber eigentlich gibt es die nicht mehr. Sie sind mit wehenden Fahnen zur CDU übergelaufen. Als politische Kraft finden die Grünen in Simmerath nicht mehr statt.“

Kritik an der Gemeinde

Harzheim, der auch die Sanierung bestimmter Wirtschaftswege infrage stellt, betonte zudem den Wunsch nach einem soliden Gebäudemanagement. „Aber das bekommt die Gemeinde anscheinend nicht auf die Reihe“, sagte er. Zum Gewerbegebiet in Rollesbroich hielt er fest, dass sich dieses gut entwickelt habe. Zur dortigen strittigen Errichtung eines Windrades stellte er fest, dass sich die SPD hier ein Meinungsbild verschaffen wolle.

Im Hinblick auf die verhängte Veränderungssperre und die Neuaufstellung des Bebauungsplanes, womit im Gewerbegebiet unter anderem Sport- und Vergnügungsstätten verhindert werden sollen, stellte Harzheim fest: „In dem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, was mit der Tanzwerkstatt ist. Das prüfen wir zurzeit“.

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