Eifeler Zeitung

Geburtenzahlen in der Eifel auf Zehn-Jahres-Tief

Die Statistik lässt keine andere Auslegung zu: 378, 350, 313 und nun 284 (Stand 22.12.). Das sind die Geburtenzahlen der vergangenen vier Jahre auf der Station 1 des Simmerather Krankenhauses. Erstmals seit 2017 liegt die Zahl der Entbindungen auf der Geburtshilfestation der Artemed Eifelklinik wieder unter der markanten 300er-Marke und erreicht den tiefsten Stand seit 2015.

Selbst wenn in der letzten Woche 2025 noch ein paar Geburten hinzugekommen sein sollten, wird sich an diesem Trend nichts ändern. Ein Trend, der jedoch am wenigsten in der Arbeit von Dr. Andreas Cousin und seinem stattlichen Team an Ärzten (12), Hebammen (12) und Pflegekräften begründet ist.

Dass die sinkenden Geburtenzahlen nicht „hausgemacht“ sind, ist sehr deutlich auch an den Zahlen der Meldeämter in der Nordeifel auszumachen. Die Gemeinde Simmerath beispielsweise, die noch 2022 mit 150 Neugeborenen einen 20-Jahre-Höchstwert vermeldete, übersprang im zurückliegenden Jahr erst im Dezember die 100er-Marke. Auch die Stadt Monschau wird in der Jahresbilanz 2025 knapp 30 Geburten weniger vermelden können als im vergangenen Jahr, als man mit 119 Neugeborenen ein neues 20-Jahre-Hoch verbuchen durfte.

Bericht der Eifeler Zeitung

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