Eifeler Zeitung

Geburtskliniken in NRW fürchten Finanzlücke: Zuschüsse könnten nach 2027 wegfallen.

Die kleineren Geburtskliniken in der Region fürchten finanzielle Probleme, weil ab 2027 Zuschüsse der Bundesregierung entfallen könnten. In diesem Jahr erhielten allein in unserer Region das Aachener Marienhospital und das Luisenhospital, in Simmerath die Eifelklinik St. Brigida, das Krankenhaus Düren, das Städtische Krankenhaus Heinsberg und das Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz Geld. Im Schnitt waren es rund 365.000 Euro pro Haus. NRW-weit profitierten 125 Kliniken mit weniger als 1100 Geburten von den Zuschüssen. Diese Regelung könnte bald wegfallen.

„Die Bundesregierung muss nun ihre Zusage aus dem Koalitionsvertrag erfüllen, dass die nordrhein-westfälischen Kliniken durch die Umsetzung der Krankenhausplanung nicht schlechter gestellt werden“, forderte Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), gegenüber unserer Zeitung. Sprich: Kleine Geburtsstationen benötigen weiterhin die Zuschüsse.

Bericht der Aachener Zeitung - Bild von Engin Akyurt auf Pixabay

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