Im Sommer herrscht Trubel im Dorf am See, im Winter Stille. Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher über Zukunftspläne für das Dorf, ungeliebte Aussichtsplattformen und matschige Wege.

Und am Ende der Straße liegt ein Haus am See…“: Kein Autoradio der Welt könnte eine passendere Begleitmusik spielen als den Hit von Peter Fox, wenn die Fahrt über die Serpentinen hinunter nach Woffelsbach führt. Ein Haus am See, der absolute Traum für viele. Hier am Rursee ist er Wirklichkeit – für rund 600 Einheimische dauerhaft und für Tausende Gäste alljährlich zumindest zeitweise. Ist das Leben hier unten wirklich ein Traum? Was freut die Woffelsbacher, was nervt sie? Wir fragten den neuen Ortsvorsteher, Patrick Scheuer.
Auch wenn es noch keine 100 Tage her ist, seit der Diplom-Sozialarbeiter und -pädagoge im November den sprichwörtlichen Staffelstab von seinem Vorgänger Gerhard Schmitz übernommen hat, ist er längst im Amt angekommen. Und kennt auch dessen Grenzen. In welche Richtung sich der bei Feriengästen und Campern so gefragte Ort entwickeln soll, das muss die Dorfgemeinschaft bestimmen, sagt er und gerät dann ins Schwärmen über seine Wahlheimat.
Quelle: Aachener Zeitung/Eifel
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