Eifeler Zeitung, Eva Johanna Onkels

Auf den Spielplätzen darf wieder getobt werden

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Details zu den neuen Corona-Lockerungen regeln die Kommunen. Wie sieht es in Monschau, Simmerath und Roetgen aus?

NORDEIFEL Schaukel, Rutsche, Sandkasten – bald dürfen Kinder wieder auf den Spielplätzen herumtoben. Die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen erlaubt eine Eröffnung der Spielflächen ab Donnerstag, 7. Mai. Es gelten allerdings weiterhin die in der Verordnung stehenden Abstandsregeln. „Begleitpersonen haben untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu gewährleisten“, heißt es in der Verordnung, Ausnahmen gelten für Familien sowie häusliche Gemeinschaften. Außerdem können die Kommunen die maximale Anzahl von Personen auf einem Spielplatz festlegen.

In Roetgen ist das kein Thema. Corinna Schreiber, stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes der Gemeinde Roetgen, rechnet nicht damit, dass es so viele Kinder mit Begleitpersonen gleichzeitig auf die Spielplätze zieht.

Doch nicht nur bei den Spielplätzen hat sich etwas geändert: Die Gemeindeverwaltung in Roetgen ist ab sofort wieder für Publikumsverkehr geöffnet, allerdings nur nach Terminvereinbarung. Die verabredeten Termine kämen aber sowohl bei den Mitarbeitern als auch den Kunden gut an, es gebe weniger Wartezeiten, die Mitarbeiter würden auch schon im Vorfeld wissen, weswegen die Kunden kämen, erklärt Schreiber.

Erst eine Inaugenscheinnahme

In Monschau möchte die Stadt vor Öffnung der Spielplätze diese zunächst in Augenschein nehmen und dann entscheiden, welche den Anforderungen entsprechen, sagt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Neben den Spielplätzen dürfen auch die Museen wieder öffnen. Allerdings ist die Öffnung den Betreibern der Museen überlassen. Für die städtische, aber vom Heimatverein Mützenich getragene „Uraalt Scholl“ rechnet Ritter nicht mit einer Öffnung, da sich Vereine weiterhin nicht treffen dürfen.

Wann und unter welchen Bedingungen das Nationalpark-Tor in Höfen, das ebenfalls städtisch ist, wieder öffnet, darüber müsse sich noch abgestimmt werden. Denn die Kommunen der Eifel wollen hier einen gemeinsamen Weg gehen. Eine Öffnung käme frühestens am 7. Mai in Frage.

Auch bei der Musikschule müsse noch geschaut werden, wie sich im Einzelunterricht die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen lassen. Sollte ein Umsetzung nicht möglich sein, werde weiterhin über die digitalen Kanäle unterrichtet.

Auch zu Wochenbeginn waren die öffentlichen Spielplätze, wie hier im Imgenbroicher Steinrötsch-Wohngebiet, noch gesperrt. Im Laufe der Woche soll die Sperrung aufgehoben werden. Foto: Heiner Schepp

Am Wertstoffhof in Imgenbroich nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort wieder allen Recycling-Müll an. Eingeschränkt bleiben aber die Öffnungszeiten: Donnerstag, 10 Uhr bis 17 Uhr und Samstag, 8 Uhr bis 16 Uhr.

Die Ämter in Monschau bleiben weiterhin geschlossen, die Büros müssen noch auf Publikumsverkehr vorbereitet werden. In dringenden Fällen und nach Terminvereinbarung sind die Ämter aber erreichbar.

Wohnmobilplätze noch geschlossen

Die Kinder in Simmerath dürfen ebenfalls ab Donnerstag wieder auf die Spielplätze.

Im Rathaus der Gemeinde ist für alle Anliegen eine vorherige Terminvereinbarung notwendig, die Servicestelle im Foyer des Rathauses ist geöffnet.

Auch Bücher können wieder ausgeliehen werden. Ab sofort steht die Gemeindebücherei wieder parat für Lesefreunde, allerdings mit besonderen Hygieneregeln.

 Weiterhin geschlossen bleiben aber das Simmbad sowie die Wohnmobilstellplätze.

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