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Eifeler Zeitung

Bürgermeister verteidigt den Entwurf des Kämmerers

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Nachdem Simmeraths Kämmerer seinen Haushaltsentwurf für das Jahr 2022 vorgestellt hatte, gab es für die Fraktionen jetzt im Haupt- und Finanzausschuss die Gelegenheit, ihre Änderungsanträge vorzutragen. Während die CDU und die Grünen kaum Änderungsbedarf sahen, trugen die SPD und die UWG eine Reihe von Anregungen vor. Dazu hatte Bürgermeister Bernd Goffart (CDU) noch in der gleichen Sitzung Stellung bezogen.

Während die SPD die im Haushaltsentwurf vorgesehenen Kosten für die Anmietung von Coworking-Plätzen lieber streichen möchte, sieht der Bürgermeister darin eine absolute Notwendigkeit.

Eine von der SPD vorgeschlagene kostenlose Nutzung des Netliners ist aus Goffarts Sicht so nicht finanzierbar. Zur Deckung der Kosten würde es nicht ausreichen, im Haushalt 18.000 Euro für ein halbes Jahr bereitzustellen.

Auf die Frage, was aus dem Integrierten Handlungskonzept für den Zentralort geworden sei, antwortete er, dass sich die Politik erneut mit dem Thema befassen müsse. „Was wir da eingereicht haben, scheint nicht besonders erfolgversprechend zu sein“, sagte Goffart. Er habe „die ein oder andere Idee“, wie man in dieser Sache besser vorankommen könne.

Über den Sinn einer Fahrrad-Plattform am Rursee könne man trefflich streiten. Aus seiner Sicht handele es sich dabei aber um eine immense touristische Aufwertung, sagte der Bürgermeister.

Bericht der Eifeler Zeitung

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