Eifeler Zeitung, N. Kreitz

Eine tolle rollende Sache für die Jugend in der Nordeifel

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Mit der Eröffnung des Jugendmobils sind einige Hoffnungen verknüpft. Es geht um gute Freizeitbeschäftigung an unterschiedlichen Orten.

ROETGEN/NORDEIFEL Bei der offiziellen Eröffnungsfeier des Jugendmobils Nordeifel – kurz: Jumonofel – begrüßte Organisator Ralf Pauli alle geladenen Gäste am Haus Loven in Roetgen. Mit einer Hüpfburg sowie Speis und Trank war für Kinder und Erwachsene bestens gesorgt.

Jedoch ging es bei dieser Veranstaltung vor allem um die Würdigung der Arbeit und Leidenschaft, die Jugendliche und Helfer in den letzten Monaten und Jahren in das Projekt des Jugendmobils gesteckt haben. In Zeiten der Digitalisierung findet eine immer wachsende Ausdünnung von Freizeiteinrichtungen und -angeboten statt. „Das Jumonofel bietet dabei einen Zugang für alle“, sagt Ralf Pauli. Um dieses Projekt mit Leben zu füllen, müssen die Jugendlichen aber auch selber mit anpacken, was sich als große Herausforderung in der heutigen Zeit herausgestellt hat. Aber nach zwei Jahren ist schon viel geschafft worden.

Sie haben maßgeblichen Anteil am Ausbau des Jumonofels (v. li.): Domenik Delsemmé, Dirk Recker, Sabine Andres, Oliver Schlamp vom Hofe, Volkan Neuefeind, Michael Keukert, Adolf Mainz, Ralf Pauli, Nicolas Gath und Angelika Kranz. Foto. N. Kreitz

Mit Herz eingesetzt

Die Projektleiter Domenik Delsemmé und Oliver Schlamp vom Hofe sowie die Arbeitsleiterin Angelika Kranz erklärten, wie sich das Mobil in dieser Zeit entwickelt hat. Von anfänglichen Überlegungen mit den Jugendlichen über die Innenausstattung in der Werkstatt bis hin zur bunten äußeren Gestaltung. Man kann sagen, dass sich alle mit Herz für dieses Projekt eingesetzt haben. In der Zukunft soll zudem noch mehr Technik, das heißt Elektrik und Beleuchtung, zur Fertigstellung beitragen.

Zurzeit wird das Jumonofel bereits oft genutzt, beispielsweise in der Mainacht, an Karneval oder am Kraremannstag in Simmerath. Dort können Kinder dann spielen, malen und einfach nur Spaß haben. Ohne die finanzielle Unterstützung einiger Sponsoren wäre jedoch all dies nicht möglich gewesen. Das Förderprogramm „Leader“ der Europäischen Union spielte dabei eine ganz große Rolle. Ralf Pauli bedankte sich zudem beim Lions-Club, bei Exhibit AC und bei den Kommunen Monschau, Simmerath und Roetgen. In Zukunft möchte man noch weiter an dem Mobil schrauben und arbeiten, um Kindern und Jugendlichen eine tolle Freizeiteinrichtung zu bieten.

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