Eifeler Zeitung, Karl-Heinz Hoffmann

Erster „Heimatpreis“ für drei verdienstvolle Projekte

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5000 Euro gehen als Preisgelder des Landes NRW nach Kesternich, Eicherscheid und Steckenborn. Zwölf Bewerber.

SIMMERATH Die Gemeinde Simmerath vergab im Rahmen des Ehrenamtstags in Rurberg (wir berichteten, siehe auch weiteren Artikel im Lokalteil) erstmals einen „Heimatpreis“. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte dafür 5000 Euro im Rahmen eines Förderprogramms zur Verfügung gestellt. Drei von insgesamt zwölf Bewerbern teilen sich das Preisgeld.

1. Platz: Dorfgemeinschaftshaus

Für den ersten Platz nahmen die Vertreter der Dorfgemeinschaftshaus GmbH aus Kesternich, Rolf Schneider und Volker Stollenwerk, 2500 Euro stellvertretend für die anderen fünf großen Kesternicher Vereine entgegen, die am Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses beteiligt waren. Wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hervorhob, wurde das Projekt vollständig eigenfinanziert. Hinzu kam eine Vielzahl von ehrenamtlichen Arbeitsstunden. Am 15. Dezember wird das Dorfgemeinschaftshaus mit einem Tag der offenen Tür eröffnet

Erstmals wurde in der Gemeinde Simmerath ein „Heimatpreis“ verliehen, der insgesamt mit 5000 Euro, die das Land NRW zur Verfügung stellte, dotiert war. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Den zweiten Platz und 1500 Euro errang die Eicherscheider Ortsgruppe des Eifelvereins. Seit Januar arbeitet der Verein an der Sanierung von 47 Wegekreuzen rund um den Ort. Im Jahr 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Das Ortskartell Steckenborn mit dem Arbeitskreis Dorfgeschichte belegte den dritten Platz und bekam die restlichen 1000 Euro. Der Arbeitskreis hat in diesem Jahr den traditionellen Schmugglerpfad zwischen Schmidt und Steckenborn auf der Steckenborner Seite wieder begehbar gemacht, markiert und Infotafeln aufgestellt.

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