Eifeler Zeitung

Markige Worte und doch Zustimmung

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Jugendamt, Öffentlicher Nahverkehr und allgemeine Verwaltung: Die Liste der Aufgaben, die die Städteregion Aachen für ihre Kommunen schultert, ist lang. Das gilt umso mehr für die Eifelkommunen, wo die Städteregion als Jugendamt fungiert und ihr damit unter anderem die Vorhaltung von Kindertagesstätten obliegt. Diese Aufgaben haben ihren Preis.

„Die Gemeinde Simmerath begrüßt die Bestrebungen der Städteregion Aachen, die Umlagezahlung auf ein notwendiges Maß zu begrenzen, um den Umlagesatz durch den vollständigen Einsatz der Ausgleichsrücklage bis zum Jahr 2026 konstant zu halten“, hieß es in der Beschlussvorlage für den Gemeinderat.

„Erschreckend, enttäuschend und ärgerlich“. Diese Attribute gab SPD-Sprecher Gregor Harzheim den städteregionalen Haushalts- und damit verbundenen Umlagezahlen. Seien die Zahlen des allgemeinen Haushalts und des Jugendamtes noch „halbwegs nachvollziehbar“, so seien die explodierten Personalkosten des Landschaftsverbandes Rheinland, der sich bei der Städteregion und damit indirekt bei den Kommunen „bedient“, nicht einzusehen. „Warum arbeiten beim LVR so viele Beamte? Hat der Verband so viele hoheitliche Aufgaben?“, fragte Harzheim.

„Wir tun das Gleiche wie jedes Jahr: Wir werfen ein paar markige Worte in die Diskussion, aber am Ende stimmen wir dann doch zu. Leider haben wir keine andere Wahl“, meinte Ben Steinborn.

Bericht der Eifeler Zeitung

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