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Eifeler Zeitung

NRW-Ministerpräsident spricht Sorge über belgische AKW an

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NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat mit dem belgischen Premierminister Alexander De Croo über die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel gesprochen. Wüst habe die Sorgen in den deutschen Grenzregionen bezüglich der Atomenergie thematisiert, wie ein Sprecher der Staatskanzlei auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte.

Wüst war am Donnerstag zu einem zweitägigen Besuch in die belgische Hauptstadt gereist. Am Donnerstag traf er De Croo. Am Freitag steht unter anderem ein Treffen mit Jan Jambon an, dem Ministerpräsidenten Flanderns. Dessen Partei NVA setzt sich für die Verlängerung der Laufzeiten der belgischen Atommeiler ein.

Der Eschweiler Landtagsabgeordnete Stephan Kämmerling (SPD) hätte sich mehr erhofft. „Zwei von sieben ausgewählten Standorten für Atommüllendlager lägen im deutsch-belgischen Grenzgebiet in unmittelbarer Nähe zu Aachen“, sagte Kämmerling unserer Zeitung. „Ich fordere daher weiter, alle erdenklichen Möglichkeiten und Gesprächsgelegenheiten zu nutzen, sich aktiv für die Abschaltung der grenznahen Kernkraftwerke und gegen die grenznahen Standorte eines Atommüllendlagers einzusetzen.“ Insbesondere ein Endlager im Hohen Venn sei absurd.

Bericht der Eifeler Zeitung

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