Aachener Zeitung

Schulessen in Simmerath: günstiger, teurer und hitzig diskutiert

Der Preis für eine Schulmahlzeit unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde enorm. Wie viel Eltern zahlen müssen, hängt oft von der Größe des Ortes ab, von der Angebotslage und nicht zuletzt davon, ob die Kommune das Essen bezuschusst. Lange war Simmerath die einzige Kommune der Nordeifel, die in die Haushaltskasse griff, um den Preis für die Eltern gering zu halten. Doch in Zukunft wird auch Simmerath sich diese Leistung nicht mehr leisten.

Ab dem 9. Februar wird das Schulessen in den Offenen Ganztagsgrundschulen in Lammersdorf, Simmerath und Steckenborn voraussichtlich 40 Cent mehr kosten. Statt 3,30 Euro zahlen Eltern dann 3,70 Euro pro Mahlzeit.

Grund für den Preisanstieg

Die Gemeinde Simmerath hat den Preis für das Schulessen bislang bezuschusst. Rund 63.000 Euro kostete das die Gemeinde jährlich. Damit wurde der Einkaufspreis pro Schulessen von 4,71 Euro auf einen Verbraucherpreis von 3,30 Euro gesenkt.

In der Ausschusssitzung sorgte das Thema für eine kurze, aber hitzige Auseinandersetzung, hervorgerufen durch Kritik der AfD an der Streichung des Zuschusses. Die Gemeinde spare an der falschen Stelle, kritisierte AfD-Fraktionsmitglied Sven Merkens.

Bericht der Aachener Zeitung - Bild von Douglas Perkins

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