Eifeler Zeitung

Von Klimaschutz bis Tourismus: Die großen Projekte in Simmerath 2026

Die Gemeinde Simmerath hofft 2026 auf einen Geldregen aus mehreren Fördertöpfen. Um die Millionen für wichtige Projekte zu sichern, steht der Verwaltung bis Mitte des Jahres ein „gigantischer Planungsakt“ bevor, wie Bürgermeister Bernd Goffart (CDU) sagt. Der neue Regionalplan bringt Bewegung in mehrere Bauvorhaben, darunter auch eines, das manch einer schon auf dem Abstellgleis glaubte. Andere Projekte befinden sich auf der Zielgeraden und sollen dieses Jahr abgeschlossen werden. Wir haben mit dem Bürgermeister über die zentralen Projekte der Gemeinde gesprochen.

Energetische Sanierung

Zu einem großen Schritt in Richtung Energieeffizienz will die Gemeinde noch dieses Jahr ansetzen. Mit rund 13 Millionen Euro aus einem Förderprogramm des Landes NRW sollen bis 2029 insgesamt 13 kommunale Gebäude energetisch saniert werden – vom Rathaus über Schulen bis zu Feuerwehrgerätehäusern.

Erweiterung des Gewerbeparks

Der neue Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln, zu dem auch die Städteregion Aachen gehört, bringt frischen Wind in eine alte Debatte. Er liefert die Grundlage für die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes Simmerath. Nun soll ein Bebauungsplan erstellt werden. 

Wohnen in Simmerath

Gute Nachrichten für potenzielle Häuslebauer wird es auch 2026 in Simmerath geben. Im Baugebiet „Am Meisenbruch“, einem der größten Neubaugebiete in der Gemeindegeschichte, könne ab Mitte dieses Jahres gebaut werden, sagt der Bürgermeister. Von 90 Gemeindegrundstücken seien rund 60 so gut wie verkauft und müssen nun innerhalb der nächsten fünf Jahre bebaut werden, ebenso wie weitere 30 der Grundstücke, die in privater Hand geblieben sind.

Windenergie „Repowering“

Den Ausbau der Bürgerwindparks in der Gemeinde Simmerath haben sogar Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst gewürdigt, der Simmerather Kämmerer freut sich über die Einnahmen.

Umgestaltung der Rursee-Promenade

Bis zum Jahresende soll die Neugestaltung der Rursee-Promenade und damit die Aufwertung des Rurberger Seeufers zum touristischen Hotspot abgeschlossen werden.

Haus des Bürgers

Schlichtweg zu teuer oder eine vertretbare Investition in die Zukunft? In eine dieser Kategorien muss der Gemeinderat 2026 auch den geplanten Anbau des Rathauses einordnen – das sogenannte Haus des Bürgers mitsamt dem Bürgerpark. In dem Neubau könnten sich einmal Bibliothek, Archiv, Volkshochschule und Veranstaltungsräume bündeln.

Bericht der Eifeler Zeitung

Gefällt's? Empfehle uns weiter!