Eifeler Zeitung, Anissa Hoffmann

Warten auf eine neue Brücke am idyllischen Platz

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Auf Rundwanderweg in Lammersdorf gelegen

LAMMERSDORF Das Problem besteht seit einigen Jahren, wie Dieter Witthaus vom Eifelverein Lammersdorf und Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein frustriert festhalten: Einer der schönsten Rundwanderwege um Lammersdorf kann nicht mehr gefahrlos genutzt werden. Die Rede ist vom knapp sechs Kilometer langen Rundwanderweg Nummer 02, der unterhalb der ehemaligen Junker-Kantine den Keltzerbach quert. Und dort liegt das Problem, da die vor vielen Jahren marode Brücke noch immer nicht erneuert wurde und man trockenen Fußes hier nicht weiter kommt.

Umkehr oder nasse Füße

Wenn der Keltzerbach wenig Wasser führt, ist ein Überqueren noch möglich, wenn der trittsichere Wanderer von Stein zu Stein hüpft. Ansonsten holt man sich jedoch nasse Füße oder muss umkehren. Dabei handelt es sich gerade bei dieser Stelle um eine kleine Idylle. Der Keltzerbach hat sich hier unterhalb des alten Hohlweges bis zu drei Meter tief ins Erdreich eingegraben und vermittelt dort ein Bild von Ruhe, Stille und Erholung. Da wundert es nicht, dass sich hier immer wieder Wanderer, aber auch Kinder der Kalltalschule und des Kindergartens einfinden. „An dieser reizvollen Stelle würde auch eine Ruhebank wunderbar passen“, meint Dieter Witthaus zu der Lokalität.

Sie hoffen, dass sich am Brückenneubau am Keltzerbach bald etwas tut: Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein und Dieter Witthaus vom Eifelverein Lammersdorf möchten, dass der Rundwanderweg um Lammersdorf bald wieder ohne Unfallgefahr genutzt werden kann. Foto: Anissa Hoffmann

Das Hauptproblem ist und bleibt jedoch die fehlende Brücke. Wegen dieser hat sich Franz-Josef Hammelstein bereits im Mai an die Gemeinde Simmerath gewandt. „Ich habe zusammen mit Vertretern des Eifelvereins, des Bauhofes und der Städteregion eine Prüfung beantragt, ob dort ein Brückenbau technisch und finanziell möglich ist. Nun erwarte ich, dass der zuständige Ausschuss bald den Antrag berät und hoffentlich eine gute Lösung findet.“

Letzter Stand der Dinge war, dass von allen Beteiligten eine Metallausführung gegenüber einer Holzlösung favorisiert wurde. Im Vordergrund aller Überlegungen stand, möglichst wenig in die Natur einzugreifen.

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