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Monschauer Wochenspiegel, Karl-Hoffmann

Neue Gastronomie am RAVeL-Radweg?

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Neuigkeiten zum geplanten Bau eines Bistros in Lammersdorf an der Ecke Kirchstraße/Hoscheidterstraße: Nachdem der Struktur- und Hochbauausschuss (StruHA) sich im Dezember noch gegen Pläne des damaligen Investors zur Aufstockung des Bistros aussprach und Ortsvorsteher Andreas Hermanns klarstellte, dass er das Terrain nicht für den geeigneten Standort hielt, schien der Verkauf des Gemeindegrundstücks und somit die Bistropläne vom Tisch. Nun meldete sich jedoch ein neuer Kaufinteressent bei der Gemeinde, der auf dem Gelände ein eingeschossiges Bistro errichten möchte.

Ortsvorsteher Hermanns wies nun darauf hin, dass an der neuen Lage nichts zu ändern sei, da die im Dezember erfolgte Neuausschreibung des Grundstücksverkaufs es jedem Interessenten ermöglichte, Kaufinteresse gegenüber der Gemeinde zu bekunden. Bürgermeister Bernd Goffart bestätigte gegenüber dem Wochenspiegel, dass sich ein Kaufinteressent gemeldet habe und der Verkauf im StruHA beschlossen wurde. Zum Käufer wollte Goffart nichts sagen, da die Sache im nichtöffentlichen Teil des Ausschusses auf der Tagesordnung stand. Nach unseren Informationen handelt es sich dem potentiellen Käufer um einen Firmeninhaber aus Lammersdorf, der vor Jahren dem Simmerather Gemeinderat angehörte und dem an anderer Stelle des Ortes bereits ein Gewerbegrundstück gehört.

Wenn der Verkauf in trockenen Tüchern ist, muss mit dem Bau des Bistros im Übrigen innerhalb von fünf Jahren begonnen werden, wie Bernd Goffart ergänzend mitteilte. Sicher ist auch, dass der neue Investor nicht Betreiber des Bistros sein wird. Ebenfalls keine Auskunft gab es von Simmeraths Bürgermeister, wer dort den Kochlöffel schwingen wird.

Von Seiten eines benachbarten Privatmannes hatte die Gemeinde bereits im vorigen Jahr ein mündliches Kaufangebot zu dem Bistrogelände erhalten. Dazu erklärte Bernd Goffart: „Dieses Kaufangebot konnte von der Gemeinde nicht berücksichtigt werden, da laut Bebauungsplan auf dem Grundstück nur eine gewerbliche Ansiedlung möglich ist. Aufgrund der Lage halte die Gemeinde das Grundstück, das im Lammersdorfer Ortsjargon inzwischen unter der Bezeichnung „Bermunda-Dreieck“ läuft, nach wie vor im Hinblick auf den Ausflugsverkehr in Richtung Rursee und der Vennbahntrasse als idealen Standort für ein Bistro.

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