Eifeler Zeitung

Streit um die Stichwahl wird verhandelt

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In der Region nur wenige Bürgermeisterwahlen so entschieden worden.

MÜNSTER Im Streit um die kommunalen Stichwahlen in NRW hat vor dem Verfassungsgerichtshof in Münster am Dienstag die mündliche Verhandlung begonnen. Die Oppositionsfraktionen SPD und Grüne im Düsseldorfer Landtag wollen für die Wahl von Bürgermeistern und Landräten die Stichwahl in NRW wieder einführen. Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP hatten diesen Stichentscheid im April abgeschafft. SPD und Grüne hatten daraufhin einen Normenkontrollantrag in Münster eingereicht.

In unserer Region sind aktuell neun Bürgermeister in einer Stichwahl gewählt worden. Nur eine Wahl hat durch die Stichwahl eine andere Wendung erhalten, als die Mehrheit im ersten Wahlgang ergeben hätte: In Jülich hatte im ersten Wahlgang Frank Peter Ullrich (gemeinsamer CDU-SPD-Kandidat) die meisten Stimmen auf sich vereint. In der Stichwahl aber holte Axel Fuchs (parteilos) die Mehrheit. 

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